Aktuelles

Presseartikel: 250. Fahrrad für Flüchtlinge

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/lokales/untertaunus/idstein/250-fahrrad-an-idsteiner-fluechtlinge-uebergeben_18616054.htm

 

Ein Bericht von Sabrina Haas, Pädagogische Mitarbeiterin in Perspektive Arbeit

Vom ICH zum DU zum WIR – Integrationsprojekt in Gmunden | Österreich

Interkulturelle Begegnungen können „ganz einfach“ sein – so lautet zumindest das Ansinnen der Medizinerin Dr. Traute Karner. Und recht hat sie, schließlich gibt es kaum Schöneres als Synergien zu entfalten – über alle Kulturen hinaus. Aus diesem Grund machten sich am Donnerstag, den 12.03.2018 drei Teilnehmer des Projekts „Perspektive Arbeit“ der ProJob Rheingau-Taunus GmbH samt zwei betreuender Mitarbeiterinnen Miriam König und Sabrina Haas auf dem Weg ins schönes Gmunden. Denn Frau Dr. Karner hatte zu einem dreitätigen Workshop eingeladen. Ziel sollte es sein, kollektives Wachstum zu fördern, durch verschiedene Veranstaltungen von der eigenen Perspektive zum Gemeinschaftsgefühl zu gelangen, gemäß dem Motto „ Gemeinsam sind wir stark“. Und diese Vision ist Frau Dr. Karner gelungen in eine Realität zu wandeln. Für die geflüchteten Teilnehmer der ProJob waren diese 4 Tage kein  „kleiner“ Ausflug sondern eine Reise zur eigenen Wahrnehmung mit Horizonteröffnung. Insgesamt waren über 50 geflüchtete Menschen plus ihrer Betreuer und weiteren ehrenamtlich Engagierten anwesend: es wurde gemeinsam gesungen, gelacht, gekocht, gewandert, gesportelt und gelernt. Der eigens aus Köln angereiste Dozent Christian Heinrichs hielt einen Vortrag zu „Integration braucht Bewegung“ und traf mit seinen Worten direkt ins Wesentliche. Zum Abschluss des Wochenendes wurden weitere praktische Workshops angeboten, in die sich die Teilnehmer nach Belieben integrieren konnten und taten, denn nach nur 4 Tagen waren aus einzelnen Unbekannten gemeinsam Agierende geworden. Für die Teilnehmer der ProJob, drei syrische Männer im Alter von 18, 21 und 30 Jahren ist mit der Teilnahme ein neues Wertegefühl entstanden. Sie haben das Erlebte, ihre Erfahrungen, direkt in den Alltag übernehmen können und fühlen sich gestärkt. Zudem sind sie so mehrere Schritte weiter ihrem Ziel der Integration näher gekommen. Denn schon ein Umgebungswechsel kann die eigene Perspektive deutlich verändern, in diesem Fall rundum positiv.

dig